Aufgrund der baurechtlich begrenzten Planungsflächen auf dem Gelände des Krankenhaus Waldfriede mussten sämtliche Sanierungs- und Umbaumaßnahmen im laufenden Klinikbetrieb innerhalb der bestehenden Gebäudestrukturen umgesetzt werden. Diese besondere Ausgangssituation stellte hohe Anforderungen an Planung, Logistik und Ausführung.
Betroffen waren unter anderem die umfassende Stationssanierung der Stationen 6 und 7 im Haus A, einschließlich einer vollständigen Strangsanierung sowie dem Neueinbau moderner Sanitärzellen. Gleiches galt für die Errichtung eines ambulanten OP-Bereichs anstelle einer ehemaligen Physiotherapieeinheit, den Umbau der Rettungsstelle sowie die Erneuerung der Intensivstation.
Erschwerend kam hinzu, dass nur sehr eingeschränkt Bestandspläne zur Konstruktion und zu den technischen Installationen vorlagen. Dadurch mussten viele Lösungen unmittelbar im Zuge der Bauausführung entwickelt, geprüft und an die vorhandene Bausubstanz angepasst werden – stets unter den besonderen Bedingungen eines weiterhin voll funktionierenden Krankenhausbetriebs.
Die Planung der einzelnen Maßnahmen erfolgte in enger und konstruktiver Zusammenarbeit mit verschiedenen Architekturbüros. Unser Büro war dabei insbesondere mit den Leistungsphasen der Ausschreibung sowie der Bauüberwachung betraut und stellte so die qualitätsgesicherte Umsetzung der komplexen baulichen Eingriffe sicher.



