Die durch unser Büro geplante Hubschrauberlandefläche befindet sich unmittelbar auf dem denkmalgeschützten Klinikstandort Spandau und wurde als bauvorbereitende Maßnahme für den Neubau des Hauses 30 realisiert. Die präzise lage- und höhenmäßige Verortung erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Fachingenieurbüro AAC unter Berücksichtigung aller luftfahrttechnischen Anforderungen und Sicherheitsvorgaben.
Eine besondere Herausforderung dieser Maßnahme lag in der Aufrechterhaltung des laufenden Flugbetriebs während der gesamten Bauzeit. Die Landestelle musste durchgehend funktionsfähig bleiben und durfte lediglich auf ein Minimum an Unterbrechungen reduziert werden – eine logistische und planerische Aufgabe, die höchste Präzision und Abstimmung erforderte.
Die anschließende Freianlagenplanung für das neue Bettenhaus 30 mit integrierter Komfortstation wurde in enger und vertrauensvoller Zusammenarbeit mit Bauherrn und Nutzern entwickelt. Im Mittelpunkt stand dabei die Idee eines „Gartens der Kommunikation“, der als verbindendes, atmosphärisch prägendes Freiraumkonzept den Aufenthalt im Außenraum neu interpretiert.
Entlang der großzügigen Außenterrasse entstehen bepflanzte Hochbeete mit kleinen, geschützten Sitznischen, die zum Verweilen, Austauschen und Innehalten einladen. Ergänzt wird das Konzept durch abwechslungsreich gestaltete Pflanzflächen mit hochwertigen Sträuchern und Stauden, die dem Freiraum eine ruhige, naturnahe und zugleich repräsentative Wirkung verleihen.
Eine dichte, rahmende Heckenbepflanzung entlang des Gebäudes sorgt darüber hinaus für eine behutsame Abschirmung der ebenerdigen Patientenzimmer und schafft so eine geschützte, private Atmosphäre mit hoher Aufenthaltsqualität.
Die Entwässerung der Dachflächen des Neubaus wurde über eine zentrale Rigolenanlage nachhaltig und platzsparend gelöst und fügt sich unauffällig in das Gesamtkonzept der Freianlagen ein.
Die intensive Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde stellte dabei einen wesentlichen Bestandteil der Planung und Umsetzung dar und gewährleistete die sensible Integration aller neuen Elemente in das historische Umfeld des Klinikstandortes.



