Eine großzügige, von altem Baumbestand geprägte Parkanlage, die zur Gesamtfläche des bestehenden Pflegeheims in der Leonorenstraße gehört, wird durch den hochwertigen Neubau des Hauses Leonore behutsam erweitert und neu interpretiert. So entsteht ein harmonisches Zusammenspiel aus gewachsener Landschaft und zeitgemäßer Architektur, das den besonderen Charakter des Ortes weiterträgt.
Im Mittelpunkt der Freianlagenplanung stand die sensible Integration des vorhandenen Baumbestands in ein neues, funktional und atmosphärisch hochwertiges Freiraumkonzept. Ergänzt wird dieses durch großzügige Außenflächen, die gezielt auf die Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner ausgerichtet sind. Es entsteht ein „Garten der Verständigung“, der über die Grundstücksgrenzen hinaus Verbindung schafft und Begegnung im Grünen ermöglicht.
Zum Gesamtkonzept gehört zudem der verkehrstechnische Anschluss an die neu geplante zentrale Versorgungsstelle des Gesamtstandorts sowie die Gestaltung eines einladenden, klar strukturierten Eingangsbereichs für das moderne Haus Leonore, der Orientierung und Identität zugleich vermittelt.
Eine besondere planerische Herausforderung stellte die komplexe Höhensituation zwischen dem Neubau und den angrenzenden Grundstücken dar. Unterschiedliche Geländelebenen mussten sensibel miteinander verknüpft und funktional wie gestalterisch in Einklang gebracht werden.
Die Planung reagiert auf diese Situation mit einer behutsamen Modellierung des Geländes, bei der Höhenunterschiede von bis zu drei Metern durch bepflanzte Böschungen, Natursteinblöcke sowie strukturierende Stahlbetonmauern elegant aufgenommen und in die Landschaft integriert werden. So entsteht ein vielschichtiger Außenraum, der Funktionalität, Aufenthaltsqualität und landschaftliche Ruhe in ein stimmiges Gesamtbild überführt.



